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Ausgabe 2007/02
März/April

Ins Netz gegangen

BACH, MOZART, ORGELPATENTE u. v. m.
Neue interessante Internetseiten kurz vorgestellt

www.bachhausweimar.de
75 Prozent des (heute bekannten) bachschen Orgeloeuvres wurden in einem Haus in Weimar komponiert. Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel erblickten hier das Licht der Welt. An der Stelle, an der der Hoforganist Johann Sebastian Bach zehn Jahre seines Lebens wohnte und wirkte, parken heute die Besucher eines Hotels ihre Autos. Die Initiative Neues Bachhaus Weimar plant, über dem zugeschütteten Kellergewölbe
eine Gedenkstätte zu errichten. Wie diese einmal aussehen könnte und was vorher an dieser Stelle stand, ist jetzt auf einer professionell gestalteten Homepage zu betrachten. Eine kleine Animation dokumentiert den Wandel der Häuserfassaden im Laufe der Jahrhunderte.
Die neue Homepage soll aber auch als Informations- und Kontaktforum dienen. An der Bachhaus-Initiative sind auch Professorinnen und Professoren der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar beteiligt.

Neue Mozart-Ausgabe
Seit dem 11. Dezember 2006 sind die 125 Bände der Neuen Mozart-Ausgabe zur pri-
vaten Nutzung im originalen Druckbild seitenweise abrufbar, dazu die bisher erschienen
Kritischen Berichte. Über die Eingabe der KV-Nummer bei www.mozarteum.at/03_Wissenschaft/03_Wissenschaft_NMAOnline.asp
lässt sich jedes Werk leicht auffinden.
Die Nutzung ist kostenlos, nachdem der Bärenreiter-Verlag, der die gedruckte Ausgabe weiterhin anbietet, hinsichtlich der Online-Rechte finanziell abgefunden wurde. Zu den Geldgebern der Digitalen Mozart Edidion (DME) zählt neben der Stiftung Mozarteum auch das Packard Humanities Institute.

www.friedrich-kiel-gesellschaft.de
Die Friedrich-Kiel-Gesellschaft e. V. (FKG) ist neu im Internet vertreten. Auf der Website gibt es ausführliche Informationen zu dem Komponisten Friedrich Kiel (1821–1885), zu seinem Schülerkreis, zum Stand der Forschung, ein Werkverzeichnis samt einem Verzeichnis der Erst- und Neuausgaben, die Vereinssatzung und eine Bildergalerie. Dreimal jährlich erscheinen in einem Newsletter aktuelle Mitteilungen, Konzertankündigungen und Hinweise auf CD- und Noten-Neueditionen.

Orgel-Patente bei Google
Patentschriften stellen eine reichhaltige, aber wenig beachtete – weil schwer zugängliche – Quelle für die Erforschung der Orgelbautechnik in Geschichte und Gegenwart dar. Für den nordamerikanischen Bereich gibt es jetzt die Möglichkeit, über www.google.com/patents mehr als sieben Millionen Patentschriften
im Volltext zu durchsuchen und mit allen Zeichnungen anzeigen zu lassen. Die Stichworte „pipe organ“ bzw. „pipe organs“ liefern immerhin um die 700 Dokumente
zurück. Auf die Anfrage, ob europäische Dokumente erfasst werden, erhielten wir leider bisher keine Antwort.

Stand: 20. Februar 2007

red.

 
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Herausgegeben vom Allgemeinen Cäcilien-Verband für Deutschland - Webmaster: Oswald Freudenreich
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