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gegangen
BACH, MOZART, ORGELPATENTE u. v. m.
Neue interessante Internetseiten kurz vorgestellt
www.bachhausweimar.de
75 Prozent des (heute bekannten) bachschen Orgeloeuvres wurden
in einem Haus in Weimar komponiert. Wilhelm Friedemann und Carl
Philipp Emanuel erblickten hier das Licht der Welt. An der Stelle,
an der der Hoforganist Johann Sebastian Bach zehn Jahre seines
Lebens wohnte und wirkte, parken heute die Besucher eines Hotels
ihre Autos. Die Initiative Neues Bachhaus Weimar plant, über
dem zugeschütteten Kellergewölbe
eine Gedenkstätte zu errichten. Wie diese einmal aussehen
könnte und was vorher an dieser Stelle stand, ist jetzt auf
einer professionell gestalteten Homepage zu betrachten. Eine kleine
Animation dokumentiert den Wandel der Häuserfassaden im Laufe
der Jahrhunderte.
Die neue Homepage
soll aber auch als Informations- und Kontaktforum dienen. An der
Bachhaus-Initiative sind auch Professorinnen und Professoren der
Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar beteiligt.
Neue Mozart-Ausgabe
Seit dem 11. Dezember 2006 sind die 125 Bände der
Neuen Mozart-Ausgabe zur pri-
vaten Nutzung im originalen Druckbild seitenweise abrufbar, dazu
die bisher erschienen
Kritischen Berichte. Über die Eingabe der KV-Nummer bei www.mozarteum.at/03_Wissenschaft/03_Wissenschaft_NMAOnline.asp
lässt sich jedes Werk leicht auffinden.
Die Nutzung ist kostenlos, nachdem der Bärenreiter-Verlag,
der die gedruckte Ausgabe weiterhin anbietet, hinsichtlich der
Online-Rechte finanziell abgefunden wurde. Zu den Geldgebern der
Digitalen Mozart Edidion (DME) zählt neben der Stiftung Mozarteum
auch das Packard Humanities Institute.
www.friedrich-kiel-gesellschaft.de
Die Friedrich-Kiel-Gesellschaft
e. V. (FKG) ist neu im Internet vertreten. Auf der Website
gibt es ausführliche Informationen zu dem Komponisten Friedrich
Kiel (1821–1885), zu seinem Schülerkreis, zum Stand
der Forschung, ein Werkverzeichnis samt einem Verzeichnis der
Erst- und Neuausgaben, die Vereinssatzung und eine Bildergalerie.
Dreimal jährlich erscheinen in einem Newsletter aktuelle
Mitteilungen, Konzertankündigungen und Hinweise auf CD- und
Noten-Neueditionen.
Orgel-Patente bei Google
Patentschriften stellen eine reichhaltige, aber wenig beachtete
– weil schwer zugängliche – Quelle für die
Erforschung der Orgelbautechnik in Geschichte und Gegenwart dar.
Für den nordamerikanischen Bereich gibt es jetzt die Möglichkeit,
über www.google.com/patents
mehr als sieben Millionen Patentschriften
im Volltext zu durchsuchen und mit allen Zeichnungen anzeigen
zu lassen. Die Stichworte „pipe organ“ bzw. „pipe
organs“ liefern immerhin um die 700 Dokumente
zurück. Auf die Anfrage, ob europäische Dokumente erfasst
werden, erhielten wir leider bisher keine Antwort.
Stand: 20. Februar 2007
red.
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