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Ins Netz
gegangen
Digitale Kirchenorgel –
Die Homepage der Kirchenmusik im Bistum Osnabrück
Fasst man eine Homepage als digitales Selbstportrait auf, so
finden sich in der Bildergalerie des Internet bisweilen seltsame
Selbstverständnisse. Ja, hier und da ist man geneigt, das
Selbstbildnis im Netz eher als Selbstkarikatur, denn als ein Selbstportrait
zu verstehen. Doch vielleicht trifft dies in manchen Fällen
tatsächlich den Nerv der jeweiligen Person oder Körperschaft
....
Nicht so auf der Website der hauptamtlichen Kirchenmusikerinnen
und Kirchenmusiker
im Bistum Osnabrück! Wer www.kirchenmusik-im-bistum-osnabrueck.de
anklickt, der weiß auf den ersten Blick, was hier gespielt
wird: Die Auftrittsseite präsentiert sich dem Internetnutzer
in Form eines Spielschranks mit Orgelmanual und Registermanubrien.
Auf dem „Notenpult“ begrüßt einen das nicht
zu übersehende, in geschmackvollen roten Lettern gestaltete
Logo der Kirchenmusik im Bistum. Daneben ein Link zu den neu hinzugekommenen
Kantorinnen und Kantoren des Bistums und den neuesten Kirchenmusikalischen
Mitteilungen.
Besonders pfiffig ist freilich die Idee, die Mitarbeiter und
weitere Links rechts und links vom „Notenpult“ in
Form von Registermanubrien anzuordnen. (Und man wird dem Rezensenten
den augenzwinkernden Gedanken verzeihen, dass es unter den
Kantorinnen und Kantoren keine 'größeren Pfeifen‘
als 8‘ gibt.) Die Homepages der
Kantorinnen und Kantoren sind jeweils persönlich gestaltet
und beinhalten, je nach Entwicklungsstand, einen Steckbrief, wirklich
aktuelle Informationen zu Konzerten oder
zur Gemeinde, die Disposition der Orgel, unter Umständen
weitere Links und freilich
die Möglichkeit des E-Mail-Kontaktes.
Zwar lassen sich dem Manual keine Töne entlocken, doch bieten
die Register „Bibos’s/
Special“ und „NGL“ dem Besucher der Seite Intonationen
und Neue Geistliche Lieder, die
von den Kantorinnen und Kantoren des Bistums gestaltet wurden
im Pdf-Format, die
heruntergeladen werden können und zum Teil auch als Midi-File
verfügbar sind sowie
weitere Arbeitshilfen. Links zur C-Kurs-Anmeldung, zum Verband
katholischer Kirchenmusiker im Bistum Osnabrück und zum Weltjugendtag
2005 runden das Angebot
ab. Freilich darf auch eine Linksammlung nicht fehlen, die weitere
nützliche Internetadressen, u. a. für kostenlose Chornoten,
zu weiteren kirchenmusikalischen Seiten und natürlich zur
Musica sacra bietet.
Die Homepage ist insgesamt außerordentlich übersichtlich
gestaltet. Besonders ist hervorzuheben, dass beim Anklicken der
einzelnen Manubrien immer der gesamte „Spielschrank“
und damit der voller Überblick erhalten bleibt (die jeweilige
Seite erscheint
dann auf dem „Notenpult“). Die Homepage der Kirchenmusik
im Bistum Osnabrück
wurde von den Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern selbst initiiert.
Dies allein
schon wäre des Lobes wert. Angesichts dieser ansprechenden
und überzeugenden Gestaltung kann man Webmaster Axel Eichhorn
und seinen Kolleginnen und Kollegen nur
Glückwünsche zur gelungenen Gestaltung aussprechen und
weiterhin gutes Gelingen
zu ihrem work in progress wünschen! (Stand 4. Juli 2005)
mcd
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