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Ausgabe 2005/04
Juli/August

Ins Netz gegangen

Digitale Kirchenorgel –
Die Homepage der Kirchenmusik im Bistum Osnabrück

Fasst man eine Homepage als digitales Selbstportrait auf, so finden sich in der Bildergalerie des Internet bisweilen seltsame Selbstverständnisse. Ja, hier und da ist man geneigt, das Selbstbildnis im Netz eher als Selbstkarikatur, denn als ein Selbstportrait zu verstehen. Doch vielleicht trifft dies in manchen Fällen tatsächlich den Nerv der jeweiligen Person oder Körperschaft ....
Nicht so auf der Website der hauptamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker
im Bistum Osnabrück! Wer www.kirchenmusik-im-bistum-osnabrueck.de anklickt, der weiß auf den ersten Blick, was hier gespielt wird: Die Auftrittsseite präsentiert sich dem Internetnutzer in Form eines Spielschranks mit Orgelmanual und Registermanubrien. Auf dem „Notenpult“ begrüßt einen das nicht zu übersehende, in geschmackvollen roten Lettern gestaltete Logo der Kirchenmusik im Bistum. Daneben ein Link zu den neu hinzugekommenen Kantorinnen und Kantoren des Bistums und den neuesten Kirchenmusikalischen Mitteilungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders pfiffig ist freilich die Idee, die Mitarbeiter und weitere Links rechts und links vom „Notenpult“ in Form von Registermanubrien anzuordnen. (Und man wird dem Rezensenten den augenzwinkernden Gedanken verzeihen, dass es unter den
Kantorinnen und Kantoren keine 'größeren Pfeifen‘ als 8‘ gibt.) Die Homepages der
Kantorinnen und Kantoren sind jeweils persönlich gestaltet und beinhalten, je nach Entwicklungsstand, einen Steckbrief, wirklich aktuelle Informationen zu Konzerten oder
zur Gemeinde, die Disposition der Orgel, unter Umständen weitere Links und freilich
die Möglichkeit des E-Mail-Kontaktes.
Zwar lassen sich dem Manual keine Töne entlocken, doch bieten die Register „Bibos’s/
Special“ und „NGL“ dem Besucher der Seite Intonationen und Neue Geistliche Lieder, die
von den Kantorinnen und Kantoren des Bistums gestaltet wurden im Pdf-Format, die
heruntergeladen werden können und zum Teil auch als Midi-File verfügbar sind sowie
weitere Arbeitshilfen. Links zur C-Kurs-Anmeldung, zum Verband katholischer Kirchenmusiker im Bistum Osnabrück und zum Weltjugendtag 2005 runden das Angebot
ab. Freilich darf auch eine Linksammlung nicht fehlen, die weitere nützliche Internetadressen, u. a. für kostenlose Chornoten, zu weiteren kirchenmusikalischen Seiten und natürlich zur Musica sacra bietet.
Die Homepage ist insgesamt außerordentlich übersichtlich gestaltet. Besonders ist hervorzuheben, dass beim Anklicken der einzelnen Manubrien immer der gesamte „Spielschrank“ und damit der voller Überblick erhalten bleibt (die jeweilige Seite erscheint
dann auf dem „Notenpult“). Die Homepage der Kirchenmusik im Bistum Osnabrück
wurde von den Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern selbst initiiert. Dies allein
schon wäre des Lobes wert. Angesichts dieser ansprechenden und überzeugenden Gestaltung kann man Webmaster Axel Eichhorn und seinen Kolleginnen und Kollegen nur
Glückwünsche zur gelungenen Gestaltung aussprechen und weiterhin gutes Gelingen
zu ihrem work in progress wünschen! (Stand 4. Juli 2005)

mcd

 
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